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Kommunen am Limit
Warum der Aktionstag stattfindet Steigende Aufgaben, fehlendes Geld: Kommunen erhalten von Bund und Land immer mehr Pflichtaufgaben (z.B. in der Sozialhilfe, Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen oder bei der Kinderbetreuung), ohne dass die Kosten vollständig ausgeglichen werden. Kein Raum für Gestaltung: Durch die roten Zahlen müssen viele Städte und Kreise freiwillige Leistungen wie Bäder, Bibliotheken, Sportangebote oder den Öffentlichen Personennahverkehr kürzen oder streichen. Es betrifft den Alltag: Kommunale Handlungsfähigkeit ist die Basis für die Lebensqualität der Menschen die vor Ort wohnen und keine reine Verwaltungssache. Die zentralen Forderungen Soforthilfe & Entlastung: Beseitigung des historischen Finanzierungsdefizits durch jährliche Hilfen und eine Erhöhung des kommunalen Anteils an den Gemeinschaftssteuern. Das Bestellerprinzip: Der Grundsatz „Wer bestellt, bezahlt auch“ muss gesetzlich verankert werden. Strukturelle Reformen: Entlastung bei den ausufernden Sozialausgaben und eine grundlegende Neuordnung der finanziellen Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Auch die Gemeinde Schlaitdorf hat sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten am Aktionstag „Kommunen am Limit“ beteiligt, der von den kommunalen Spitzenverbänden initiiert wurde. Durch das Anbringen von Informationsplakaten an der Bushaltestelle „Schlaitdorf Mitte“, am Feuerwehrhaus sowie am Eingang der Grundschule möchte die Gemeinde auf die zunehmenden Herausforderungen der Städte und Gemeinden aufmerksam machen. Besonders die von Bund und Land übertragenen Pflichtaufgaben werden für die Kommunen immer schwieriger zu bewältigen. Hierfür sind unter anderem ein sehr gutes Zeitmanagement, kompetentes Personal sowie eine effiziente Organisation erforderlich, um die vielfältigen Aufgaben zuverlässig erfüllen zu können. Gleichzeitig steigen die Anforderungen in zahlreichen Bereichen stetig an, während die finanzielle und personelle Ausstattung vieler Kommunen mit dieser Entwicklung nicht Schritt hält. Ist der Standard in unserem Land zu hoch? Mit dieser Frage ist ausdrücklich nicht der von vielen Menschen über Jahrzehnte erarbeitete und verdiente Wohlstand gemeint. Vielmehr geht es um die Frage, ob die vom Gesetzgeber vorgegebenen Standards, Anforderungen und Regelungen in allen Bereichen noch in einem angemessenen Verhältnis zu den verfügbaren personellen, finanziellen und organisatorischen Ressourcen stehen. Hohe Standards dienen dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger und tragen zu einer hohen Lebensqualität bei. Gleichzeitig stellt sich jedoch zunehmend die Frage, ob neue Gesetze und Vorschriften ausreichend auf ihre praktische Umsetzbarkeit geprüft werden. Jede zusätzliche Regelung führt zu mehr Verwaltungsaufwand, höheren Kosten und einem steigenden Personalbedarf in den Kommunen. Deshalb sollte bei jeder neuen gesetzlichen Vorgabe nicht nur das angestrebte Ziel betrachtet werden, sondern auch die Frage, ob die Umsetzung vor Ort realistisch möglich ist und welchen Aufwand sie verursacht. Gute Gesetze zeichnen sich nicht allein durch hohe Ansprüche aus, sondern auch dadurch, dass sie in der Praxis wirksam, finanzierbar und mit vertretbarem Aufwand umsetzbar sind. Eine offene Diskussion über die richtige Balance zwischen hohen Standards, bürokratischen Anforderungen und den tatsächlichen Möglichkeiten der Kommunen ist daher notwendig. Denn letztlich sollte das gemeinsame Ziel sein, Regelungen zu schaffen, die dem Wohl der Bürgerschaft dienen und gleichzeitig von den Kommunen dauerhaft und verlässlich erfüllt werden können. Auch in unserer Gemeinde sind die Auswirkungen der zunehmenden Aufgabenübertragung, steigender Standards und wachsender Bürokratie deutlich spürbar. Der Handlungsspielraum der Kommunen wird dadurch zunehmend eingeschränkt. Mit ihrer Beteiligung am Aktionstag möchte die Gemeinde Schlaitdorf auf die wichtige Rolle der Kommunen für das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger aufmerksam machen und die Forderung der kommunalen Spitzenverbände nach einer auskömmlichen Finanzierung sowie einer stärkeren Unterstützung durch Bund und Land unterstützen. Denn nur leistungsfähige Kommunen können auch künftig die vielfältigen Aufgaben für ihre Einwohnerinnen und Einwohner in gewohnt hoher Qualität erfüllen.
Stadtradeln vom 13.06. bis 03.07.2026
Schlaitdorf ist dieses Jahr wieder beim STADTRADELN dabei. In den drei Aktionswochen vom 13.06. bis 03.07.2026 haben Sie die Möglichkeit, Kilometer zu sammeln und den Teamgeist zu stärken. Gemeinsam für mehr nachhaltige Mobilität, Klimaschutz und Gesundheit in die Pedale treten. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich unter: https://www.stadtradeln.de/schlaitdorf Sie dürfen sich gerne mit mehreren Radelnden als Team anmelden oder sich dem offenen Team der Gemeinde Schlaitdorf anschließen und gegeneinander antreten. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Radeln!
Stellenanzeigen der Gemeinde
Hier finden Sie die aktuellen Stellenanzeigen der Gemeinde
Sommerferienprogramm 2026
Hier finden Sie das diesjährige Sommerferienprogramm (510 KB )
Wir suchen Wohnraum für Geflüchtete
Wohnraum gesucht
Wichtige Informationen für Veranstaltungen mit Bewirtung ab 01.01.2026
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Glasfaserausbau; NetCom BW informiert über erfolgreichen Vermarktungsstart in Aichtal, Neckartailfingen und Schlaitdorf
Die NetCom BW plant den flächendeckenden Ausbau eines modernen Glasfasernetzes in den Gemeinden Aichtal, Neckartailfingen und Schlaitdorf. Damit wird der Grundstein für eine zukunftssichere digitale Infrastruktur gelegt. Seit dem 18. August 2025 können interessierte Bürgerinnen und Bürger ihren Glasfaseranschluss online buchen. Weitere Informationen sowie die Buchungsmöglichkeit finden Sie unter: www.netcom-bw.de/breitbandausbau/ausbaugebiete/detailinformationen-ausbaugebiete/schlaitdorf Das Unternehmen wird den Ausbau vollständig mit eigenen Mitteln finanzieren. Für die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens muss deshalb in jeder Kommune eine Auftragsquote von mindestens 40 Prozent erreicht werden. Sofern die Zielmarke erreicht werden kann, wird die NetCom BW mit der Bauvergabe sowie der Detailplanung des Vorhabens beginnen. Sobald hierfür ein geeigneter Partner gefunden ist, wird im nächsten Schritt die finale Freigabe des Ausbaus erfolgen und das Projekt daraufhin in die aktive Umsetzung übergehen. Der Baustart für den Glasfaserausbau der 3 Kommunen ist für das Jahr 2027 eingeplant. Alles Wissenswerte rund um Produkte und Angebote der NetCom BW finden Interessenten bereits heute auf der Unternehmenswebseite unter https://www.netcom-bw.de/ . Weitere Fragen können jederzeit unter https://www.netcom-bw.de/kontaktformular an die Mitarbeitenden der NetCom BW gerichtet werden. NetCom BW GmbH Die NetCom BW GmbH mit Sitz in Ellwangen wurde 2014 gegründet und ist eine Konzerngesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG . Mit ihren innovativen Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern Datenkommunikation, Standortvernetzung, Telefonie und Services ist die NetCom BW eine anerkannte Größe im heimischen Telekommunikations- und IT-Markt. Zu den Kunden der NetCom BW zählen Privathaushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe sowie kommunale Einrichtungen. Mit dem unternehmenseigenen Daten- und Sprachnetz per Lichtwellenleiter von rund 28.000 Kilometern verfügt die NetCom BW über eines der größten und modernsten Glasfasernetze in Baden-Württemberg.
